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AC-Neuinstallation — Stickstoff-Druck-Leckprüfung (Nieder-/Hochdruckseite)
Wahrscheinliche Ursachen
Schritt 1 — Sichere Stickstoff-(N₂-)Druckbeaufschlagung (nie Luft oder Sauerstoff verwenden)
Prüfen: OFN-Flasche (sauerstofffreier Stickstoff) + zweistufiger Druckregler erforderlich. Druckluft bringt Feuchtigkeit/Öl ein; Sauerstoff oxidiert das Verdichteröl und riskiert die Zündung. Standard-Systemdruck: R-410A niedrig 150 psig / hoch 450 psig, R-22 niedrig 150 / hoch 300 psig, R-32 300–550 psig. Vor dem Gebrauch die Funktion des primären Sicherheitsventils und des Reglermanometers prüfen.
Maßnahme: Den Füllschlauch am Serviceanschluss anschließen → beide Manometerventile schließen → das Flaschenhauptventil öffnen → langsam über den Regler auf den Zieldruck erhöhen (~50 psi/min). Nach dem Erreichen des Ziels das Flaschenhauptventil schließen. Nie nur eine Seite unter Druck setzen — immer die Nieder- und Hochdruckseite gleichzeitig unter Druck setzen (schützt den Verdichter und das Rückschlagventil).
Schritt 2 — Haltezeit und Leckverfolgung (Seifenblase / elektronischer Detektor)
Prüfen: Wohnbereich (Haus-Klimaanlage): 30–60 min halten. Gewerblich (VRF/groß): 24–48 h halten. ASME-B31.5-Minimum: Auslegungsdruck +10 % für 15 min. Akzeptabler Druckabfall: null an einem präzisen Manometer (1 psi Abfall = ein Leck verdächtigen). Für die Umgebungstemperatur korrigieren — ~0,3 % Druckänderung pro 1 °C.
Maßnahme: Fällt der Druck, das Leck verfolgen: ① Mikroschaum (spezialisierte Lecksuchlösung) auf den verdächtigen Bereich auftragen → 10–15 min beobachten (kleine Lecks bilden langsam Blasen) — zuverlässiger als Haushaltsseife. ② Elektronischer Leckdetektor (A2L-kompatibel für R-32) — das Hinzufügen von 5 % Tracergas verbessert die Genauigkeit. Nach der Lecklokalisierung den N₂ vollständig ablassen → die Verbindung nacharbeiten → erneut testen.
Die Stickstoff-Leckprüfung ergänzt den Vakuumzerfallstest — beide müssen für eine abgeschlossene Installation bestehen. Druckluft/Sauerstoff zu verwenden = sofortiger Installationsfehler + Sicherheitsverstoß. Selbst im Wohnbereich wird ein 12–24-h-Halten bevorzugt (erkennt auch Isolierungs-/Kondensationsfehler). Ein dediziertes Präzisionsmanometer bereithalten (0–600 psig, 1 psi Auflösung).
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
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- Gerät völlig funktionsunfähig
- Verschiedene ungewöhnliche Geräusche im Betrieb
- Wasseraustritt aus der Inneneinheit / schlechter Ablauf
- Übler Geruch im Betrieb
- Durchbrand des IGBT-Moduls der Wechselrichterplatine (Fehler E6/H6)
- Durchbrand des BLDC-Außenlüftermotors (Lagerverschleiß → Überstromauslösung)