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Intermittierende Fehler durch elektromagnetische Störungen (EMI) an der Kommunikationsverkabelung

Wahrscheinliche Ursachen

Kommunikationsdraht zu nah an den Stromkabeln geführt — weniger als 300 mm Abstand

Prüfen: Den Abstand entlang der parallelen Abschnitte der Kommunikations- und Stromkabel messen → die Abschnitte mit weniger als 300 mm Abstand lokalisieren → die intermittierenden Fehlerzeitstempel mit den Startzeiten großer Lasten vergleichen.

Maßnahme: Den Kommunikationsdraht in einem separaten Metallrohr führen → 300 mm oder mehr Abstand zu den Stromkabeln halten → den Kommunikationsdraht neu verlegen.

Ausfall der Schirmerdung des Kommunikationsdrahts — einpunktige Erdung nicht befolgt

Prüfen: Den Erdungsverbindungspunkt des Schirmkabels prüfen → prüfen, ob beide Enden geerdet sind (das Erden beider Enden erzeugt eine Stromschleife) → den Erdungswiderstand messen (normal 10 Ω oder weniger).

Maßnahme: Das Schirmkabel nur an einem Ende erden (einpunktige Erdung) → das andere Ende isolieren → die Installation eines Ferritkern-EMI-Filters hinzufügen (einen an jedem Ein-/Ausgangsende des Kommunikationsdrahts).

Elektrische Störung des Wechselrichterverdichters — Hochfrequenzinterferenz

Prüfen: Die Häufigkeit der Kommunikationsfehler prüfen, während der Wechselrichter läuft → prüfen, ob die Fehler verschwinden, wenn der Wechselrichter stoppt → die Störwellenform des Kommunikationsdrahts mit dem Oszilloskop prüfen.

Maßnahme: Das Kommunikationskabel so weit wie möglich vom Wechselrichter entfernt führen → ein Metallrohr installieren → einen Ferritkernfilter am Eingang der Kommunikationsplatine hinzufügen.

Praxistipp

Bei EMI-Verdacht das Fehlerauftrittsmuster protokollieren: treten Fehler nur direkt nach dem Start einer bestimmten Last oder während des Wechselrichterbetriebs auf, ist EMI die Ursache.

Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.

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