R-ProPraxisfälleKühlschränke und Vitrinen

Normale Betriebsdruckbereiche — Ablesung gegen die Umgebungstemperatur

Wahrscheinliche Ursachen

Normalbereich — Verflüssigungssättigung ≈ Umgebung + 17–22 °C; Verdampfungssättigung ≈ Innen − 17–22 °C

Prüfen: Für eine R-410A-Klimaanlage bei 35 °C Umgebung, 27 °C innen im Normalbetrieb: Hochdruckseite ≈3,0 MPa(g) → Sättigung 52 °C (=35+17); Niederdruckseite ≈0,85 MPa(g) → Sättigung 5 °C (=27−22). Weichen die Messungen um ±1 MPa von diesem Bereich ab, ein Problem verdächtigen.

Maßnahme: 1) Die Umgebungs- und Innentemp messen, die erwarteten Werte mit den obigen Formeln berechnen. 2) Die Richtung auf Basis des tatsächlichen vs. erwarteten diagnostizieren. 3) Der Normalbereich variiert mit der Last (Insassen, Wärmequellen), der Umgebungstemperatur, dem Luftstrom — die Absolutwerte nicht auswendig lernen, nach der ΔT-Formel beurteilen.

Unterschiede Klima vs. Kälte vs. HLK — warum sich die Betriebsdrücke unterscheiden

Prüfen: Die Klimaanlage verdampft bei 5 °C, die Mitteltemperatur-Kälte bei −5 °C, Tieftemperatur bei −25 °C, Ultratieftemperatur bei −40 °C. Der normale Niederdruck unterscheidet sich für jede völlig. Gleiches R-404A: Mitteltemp ≈0,4 MPa, Tieftemp ≈0,05 MPa.

Maßnahme: 1) Die Systemanwendung vor der Arbeit bestätigen — das Feld 'Application' des Typenschilds oder die Auslegungsdokumente. 2) PT-Tabellen je Anwendung führen (digitale Manometer haben separate Modi 'Kälte/Klima'). 3) Das Diagnostizieren eines Tieftemperatursystems mit Klimakriterien zeigt immer fälschlich eine 'Unterfüllung' an. 4) Die Systemanwendung und die Verdampfungstemp im Servicebericht dokumentieren.

Praxistipp

Der Normaldruck ist eine Funktion von 4 Variablen — Umgebungs-/Innentemperatur, Kältemitteltyp, Systemanwendung. Standardpraxis: jedes Mal alle 4 bestätigen und über die PT-Tabelle umrechnen, keine absoluten Werte auswendig lernen.

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