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Kurztakten — niedrige Kältemittelfüllung verursacht Niederdruck-Abschalt-/Neustartschleife
Wahrscheinliche Ursachen
Wie die Niederdruckabschaltung ein Kurztakten erzeugt
Prüfen: Mechanismus: Verdichter ON → eine niedrige Füllung lässt den Saugdruck schnell unter den Abschaltsollwert fallen (z. B. 1,0 bar bei R-410A) → der Niederdruckschalter löst aus → Verdichter OFF → die Drücke gleichen sich aus (die Hochdruckseite fließt zurück) → der Einschaltsollwert wird erreicht → der Verdichter startet neu → schaltet schnell wieder ab. Zykluslänge: typisch 1–3 min ON / 30 s–1 min OFF.
Maßnahme: Prüfen: ① Niederdruckseite — weit unter dem Normalwert direkt nach dem Start (R-410A normal 5–7 bar; niedrige Füllung ≤2 bar). ② Das Ansaugschwitzen verschwindet (die normale Saugleitung schwitzt). ③ Das Schauglas zeigt Blasen oder intermittierende Blasen. ④ Überhitzung sehr hoch (>15 °C). ⑤ Den Niederdruckschalter selbst prüfen — den korrekten Sollwert prüfen (NICHT nur die Abschaltung senken, um es zu maskieren; Risiko eines Verdichterschadens).
Die Grundursache diagnostizieren — das Leck lokalisieren und nachfüllen
Prüfen: Das Leck lokalisieren: ① Äußere Hinweise — Ölspuren (das Kältemittel trägt Öl) an Bördelanschlüssen, Serviceventilen, Magnetventilen, Verdichterklemmenblock. ② Elektronischer Leckdetektor (Halogen/Halogen, die R-32/R-410A-Kompatibilität bestätigen). ③ Eine Seifenlösung oder Lecksuchflüssigkeit auftragen; langsam wachsende Blasen markieren das Leck. ④ Einen UV-Farbstoff einspritzen und ein UV-Licht verwenden — effektiv für wiederkehrende Lecks.
Maßnahme: Korrektur: ① Leck gefunden → reparieren (Bördel/Drehmoment nacharbeiten, die Serviceventilstopfbuchse ersetzen, die Schweißnähte neu machen). ② Absaugen, auf ≤500 Mikron mit 30-min-Abfall evakuieren, dann nachfüllen. ③ Füllmethode: Glide-Gemische (R-407C, R-454B) erfordern eine Flüssigkeitsfüllung; reine Kältemittel (R-22, R-134a, R-32) akzeptieren eine Dampffüllung. Die Typenschild- oder Herstellerfüllspezifikation verwenden, den Druck und die Überhitzung prüfen. ④ Kein Leck gefunden → einen UV-Farbstoff einspritzen und in 1–2 Wochen erneut besuchen. ⑤ Nicht reparierbare Lecks (in einer Batterie) → die Komponente ersetzen.
Bei Kurztakten + niedriger Füllung: nie nur ein einfaches 'Nachfüllen'. Ohne das Leck zu lokalisieren, ist das System in Tagen/Wochen wieder niedrig mit mehr Kältemittelverlust (Umwelt und Kosten). Standardreihenfolge: Leckreparatur → Evakuierung → gemessene Füllung. EPA 608 verbietet das Nachfüllen eines bekannt lecken Systems.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
R-Pro öffnen →Verwandte Fälle
- Anormale Überhitzung — Diagnose niedrig / hoch
- Überhitzungspendeln — TXV-Pendeln
- Überhitzung nicht messbar — Zuverlässigkeitsfehler von Manometer oder Thermometer
- Anormale Unterkühlung — Diagnose niedrig / hoch
- Unterkühlung null — kontinuierliche Blasen im Flüssigkeitsschauglas
- Verwendung der PT-Tabelle — Diagnose der Druck↔Temperatur-Umrechnung