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VRF-Zusatzkältemittelfüllung — g/m nach Rohrlänge

Wahrscheinliche Ursachen

Die Zusatzfüllung berechnen + präzise gewogene Füllung

Prüfen: Zusatzfüllung = g/m nach Flüssigkeitsrohrdurchmesser × (Gesamtflüssigkeitsrohrlänge − Standard-Freilänge). Freilänge typischerweise 30 m (das Handbuch hat Vorrang). Flüssigkeit 6,35 mm = 20 g/m, 9,52 = 50, 12,7 = 110, 15,88 = 170, 19,05 = 250 (R-410A; R-32 leichte Abweichung). Präzisions-Digitalwaage Auflösung 0,1 g.

Maßnahme: Die Flasche mit einer Präzisions-Digitalwaage wiegen (0,1 g, A2L-klassifiziert). System AUS, als Flüssigkeit durch den hochseitigen Serviceanschluss füllen. Bei der berechneten Menge sofort stoppen. Das Fülllog ausfüllen und an der Außeneinheitseite anbringen. Die Füllung über Überhitzung/Unterkühlung bei der Inbetriebnahme prüfen.

Praxistipp

Falsche VRF-Füllung = 30 %+ Leistungsverlust systemweit. Den Fülleintrag dokumentieren und am Gerät anbringen. Künftiges Leck = nutzt dies als Basislinie. Ein einziges Flaschenmodell verwenden — nicht mitten in der Füllung wechseln (Etikettverwechslung).

Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.

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