R-ProPraxisfälleKaltwassersätze

Frostbruch des gelöteten Plattenwärmetauschers

Wahrscheinliche Ursachen

Unzureichender Wasserdurchsatz (unter 30 % des Nennwerts, < 5 L/min)

Prüfen: das stehende Wasser gefriert

Maßnahme: Den Wasserdurchsatz prüfen: den Ein-/Austritts-Differenzdruck messen (normal 20~40 kPa), den Durchsatz ≥ 5 L/min mit dem Durchflussmesser bestätigen.

Kältemittelverdampfungstemperatur zu niedrig (Sollwertfehler unter -10 °C, EEV zu weit offen)

Prüfen: Mit Instrumenten oder visuell prüfen

Maßnahme: Den EEV-Überhitzungssollwert anpassen: Ziel-SH 5~8 K, die Öffnung reduzieren, um die Verdampfungstemp ≥ -5 °C zu halten.

Die Wasserpumpe stoppt bei niedriger Last, während das Kältemittel weiter zirkuliert

Prüfen: das Restwasser gefriert

Maßnahme: Die Verriegelungslogik prüfen: Wasserpumpe aus → Kältemittelpumpe/Verdichter gleichzeitig aus.

Unzureichende Rohrisolierung im Winter

Prüfen: das Wasser gefriert am Platteneintritt

Maßnahme: Den beschädigten BPHE ersetzen und die Isolierung (Dicke ≥ 25 mm) an den Ein-/Austrittsrohren neu installieren.

Schlechte Wasserqualität (Kalk > 0,5 mm)

Prüfen: Blockade des Strömungskanals → lokale Vereisung

Maßnahme: Kalkinspektion: jährlich mit einer 10%igen Zitronensäurelösung 30 Minuten zirkulierend reinigen.

Praxistipp

Wasserseitiger ΔP > 40 kPa deutet auf Verkalkung hin; > 60 kPa erfordert eine sofortige chemische Reinigung.

Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.

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