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Elektroheizungs-Abtauung überzogen → Thermoschock des Verdampfers und Gehäuseverformung
Wahrscheinliche Ursachen
Abtauendesensor (Thermistor) im offenen Stromkreis oder falsch angeschlossen → die Heizung läuft bis zum maximalen Timer ohne Temperaturerfassung
Prüfen: Den Widerstand der Sensorklemme messen: ~10 kΩ bei 0 °C, ~6,8 kΩ bei +10 °C. ∞ oder 0 Ω weist auf einen offenen Stromkreis/Kurzschluss hin.
Maßnahme: Den Thermistor durch einen NTC 10kΩ@25°C gleicher Spezifikation bei offenem Stromkreis/Kurzschluss ersetzen → die Verdrahtung erneut prüfen → den Betrieb prüfen.
Abtauendesollwert zu hoch (über +20 °C) → die Heizung überhitzt
Prüfen: Den Abtauendesollwert im Reglermenü prüfen (normal +8 bis +12 °C).
Maßnahme: Die Endetemperatur auf +8–+12 °C einstellen → bestätigen, dass der Backup-Timer ≤25 min ist.
Kein maximales Zeitlimit am Backup-Timer eingestellt → die Heizung läuft übermäßig lange
Prüfen: Die Timereinstellungen prüfen — bestätigen, dass die maximale Abtauzeit auf ≤25 min eingestellt ist.
Maßnahme: Die maximale Abtauzeit auf 25 min einstellen → gewährleistet eine Zwangsabschaltung nach 25 min, auch wenn der Temperatursensor ausfällt.
Den Backup-Timer auf 25 min zu setzen ist das minimale Feld-Sicherheitsnetz — selbst wenn der Endfühler ausfällt, wird das Abtauen nach 25 min zwangsweise beendet.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
R-Pro öffnen →Verwandte Fälle
- Ausfall der Feuchtigkeitsregelung des Reiferaums (85~95 %rF nicht haltbar)
- Ethylenansammlung im Meal-Kit-/Frischwarenlager — Überreifung durch Belüftungsausfall
- Temperaturanstieg im Endbereich (ungleichmäßige Kühlung)
- Schwächung des Luftschleiers
- Übermäßiger Temperaturanstieg nach dem Abtauen
- Übermäßige Wärmelast durch direkte Sonneneinstrahlung oder Beleuchtung