R-Pro › Praxisfälle › Kälteanlagen
Ausfall des Kondensatverdunstungslüfters
Wahrscheinliche Ursachen
Bruch oder Durchbrand der Lüftermotorspule
Prüfen: Den Lüftermotorspulenwiderstand messen — Bruch: ∞; Isolationswiderstand unter 1 MΩ = durchgebrannt; die manuelle Drehung prüfen.
Maßnahme: Durch einen Lüftermotor gleicher Spezifikation ersetzen; prüfen, dass der Ablauflüfter nach dem Austausch normal funktioniert.
Kondensatorausfall — Start unmöglich
Prüfen: Die Kondensatorkapazität messen — normal innerhalb ±10 % des Nennwerts; dreht von Hand, startet aber nicht = Kondensatorausfall.
Maßnahme: Durch einen Kondensator gleicher Kapazität ersetzen; die Normalität durch Messung des Anlaufstroms nach dem Austausch prüfen.
Ausfall des Schwimmerschalters — Fehlfunktion der Wasserstandsteuerung
Prüfen: Den Betrieb des Schwimmerschalters prüfen — normal: der Lüfter stoppt bei steigendem Wasser, startet bei sinkendem Wasser; festgefahrener oder fehlfunktionierender Schalter = Überlauf oder Trockenlauf.
Maßnahme: Den Schwimmerschalter reinigen oder ersetzen; den Kalk aus dem Behälter durch Reinigung entfernen; den Betrieb der Wasserstandsteuerung nach dem Austausch prüfen.
Der Kondensatverdunstungslüfter und der Schwimmerschalter sind ein System — zuerst unterscheiden, ob es ein Lüfter- oder Schwimmerausfall ist; ob der Motor von Hand dreht, unterscheidet ein Wicklungs- vs. Kondensatorproblem.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
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- Ausfall der Feuchtigkeitsregelung des Reiferaums (85~95 %rF nicht haltbar)
- Ethylenansammlung im Meal-Kit-/Frischwarenlager — Überreifung durch Belüftungsausfall
- Temperaturanstieg im Endbereich (ungleichmäßige Kühlung)
- Schwächung des Luftschleiers
- Übermäßiger Temperaturanstieg nach dem Abtauen
- Übermäßige Wärmelast durch direkte Sonneneinstrahlung oder Beleuchtung