R-Pro › Praxisfälle › Tiefkühlung und Ultratieftemperatur
Verschmutzung der Verdampferbatterie — Staubablagerung in einer luftgekühlten Inneneinheit
Wahrscheinliche Ursachen
Luftfilter-Reinigungsintervall überschritten
Prüfen: der Staub umgeht den Filter und haftet direkt an der Lamellenoberfläche
Maßnahme: Die Batterieluftgeschwindigkeit messen — normal 1,5–2,5 m/s; fällt bei Verschmutzung auf 1,0 m/s oder weniger. Ohne Anemometer den statischen Druckunterschied über den Filter prüfen
Filter beschädigt (gerissen oder mit Spalt)
Prüfen: die ungefilterte Luft strömt direkt in die Batterie
Maßnahme: Feldreinigung: einen Niederdruckreiniger (max 0,5 MPa) mit einem alkalischen Schaum-Batteriereiniger auftragen, 10 min einwirken lassen, dann in Lamellenrichtung spülen (von oben nach unten)
Installation in Küche oder staubiger Umgebung
Prüfen: der fettige oder faserige Staub haftet fest an den Lamellenspalten
Maßnahme: Bei starker Verschmutzung die Außeneinheit trennen und die Batterie für eine Tiefenreinigung entfernen — das Waschen in Gegenrichtung (gegen den Luftstrom) ist am effektivsten
Dichte Batterie (FPI ≥ 14) in staubiger Umgebung
Prüfen: konzentrierte Staubblockade
Maßnahme: Nach der Reinigung die Lamellengeometrie prüfen — die verbogenen Lamellen mit dem Lamellenkamm richten; die Wiederherstellung von mehr als 2 verbogenen Lamellen pro cm² kann 10 %+ Wärmeübergangsleistung zurückgewinnen
Die Kondensation während des Kühlens mischt sich mit dem Staub und bildet Schlamm
Prüfen: schwer zu reinigen
Maßnahme: Den Filter ersetzen und das Reinigungsintervall zurücksetzen — alle 2 Wochen in staubigen Umgebungen, monatlich in normalen Umgebungen
Immer den Verdampfungsdruck vor und nach der Reinigung protokollieren. Erholt sich der Druck nach dem Entfernen der Verschmutzung nicht, gleichzeitig einen Kältemittelmangel oder TXV-Probleme untersuchen.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
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