R-ProPraxisfälleKälteanlagen

Durchbrand des Verdampferlüftermotors

Wahrscheinliche Ursachen

Lüfterblatt durch Batterievereisung festgefressen — Überlastdurchbrand

Prüfen: Das Lüfterblatt von Hand drehen — kann nicht drehen = vereist und festgefressen; den Motorisolationswiderstand messen — unter 1 MΩ = durchgebrannt.

Maßnahme: Die Batterie abtauen, dann die Blattdrehung prüfen; den Motor bei Durchbrand ersetzen (gleiche W/U/min/Blattzahl); einen Isolationswiderstand über 1 MΩ nach dem Austausch prüfen.

Lüfter vor dem Abtauende neu gestartet — Motor der Heizungswärme ausgesetzt

Prüfen: Die Einstellung des Lüfterverzögerungstimers prüfen — eine Verzögerung von 3~5 min ist normal; ohne Verzögerung kann die hohe Heizungswärme die Motorwicklungen beschädigen.

Maßnahme: Den Lüfterverzögerungstimer prüfen und auf 3~5 min einstellen; den Motor bei Durchbrand ersetzen.

Spannungsinstabilität — Motorüberhitzung

Prüfen: Die Speisespannung des Lüftermotors messen — normal innerhalb ±10 % des Nennwerts; eine anhaltende Unterspannung verursacht Motorüberstrom → Durchbrand.

Maßnahme: Einen Spannungsstabilisator hinzufügen; die Stromverkabelung prüfen; prüfen, dass die Spannung vor dem Austausch normalisiert ist.

Praxistipp

Vor dem Austausch des Lüftermotors immer die Batterievereisung prüfen — ist die Vereisungsursache nicht behoben, brennt der Ersatzmotor genauso durch; den Isolationswiderstandsstandard von 1 MΩ merken.

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