R-ProPraxisfälleKälteanlagen

Übermäßige Verdampfervereisung

Wahrscheinliche Ursachen

Ausfall der Abtauheizung oder Abtauen aktiviert nicht

Prüfen: Den Widerstand der Abtauheizung messen — normal 20~80 Ω; Unterbrechung = Bruch; die Heizungsoberflächentemperatur während des Abtauzyklus messen.

Maßnahme: Die gebrochene Heizung ersetzen; die Thermosicherung gleichzeitig ersetzen (30 % Ausfallrate bei Heizungsausfall); den Abtauzyklus nach dem Austausch bestätigen.

Unzureichende Abtauzyklen — Eisansammlung

Prüfen: Die aktuelle tägliche Abtauzahl prüfen — Vitrine empfohlen 4~6 pro Tag; hohe Umgebungsfeuchtigkeit erfordert mehr; die Angemessenheit am Batterievereisungszustand bewerten.

Maßnahme: Das tägliche Abtauen auf 6 mal erhöhen (bei hoher Sommerfeuchtigkeit); sofort manuell mit Hochdruckdampf oder Warmwasser abtauen.

Übermäßiger Außenlufteintritt — die feuchte Luft beschleunigt die Vereisung

Prüfen: Den Dichtungszustand prüfen (0,76-mm-Papiertest); die Türöffnungsdauer überwachen — häufiges langes Öffnen beschleunigt den Feuchtlufteintritt.

Maßnahme: Die defekten Dichtungsbereiche ersetzen; einen automatischen Türschließer installieren; Personalschulung zur Minimierung der Türöffnungszeit.

Batterietemperatur nach dem Abtauende nicht geprüft

Prüfen: Die Batterietemperatur direkt nach dem Abtauende messen — muss +5~+8 °C für ein vollständiges Abtauen erreichen; unter 0 °C = unvollständiges Abtauen.

Maßnahme: Die Heizungsleistung prüfen; die Position des Abtauende-Fühlers neu einstellen; eine zusätzliche Heizung hinzufügen, wenn die Platzierung ungleichmäßig ist.

Praxistipp

Nach dem Abtauende prüfen, dass die Batterie +5~+8 °C erreicht — darunter kehrt die Vereisung im nächsten Zyklus zurück; Heizung und Endfühler immer als Satz prüfen.

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