R-ProPraxisfälleKaltwassersätze

Ausfall der schwebenden Verflüssigungsdruckregelung → fester hoher Verflüssigungsdruck

Wahrscheinliche Ursachen

Außentemperatursensor defekt oder falsch verdrahtet → der Regler liest die maximale Umgebung, gleitende Untergrenze nicht angewendet

Prüfen: Die tatsächliche Außentemperatur mit der Regleranzeige vergleichen — den Sensor ersetzen, wenn der Fehler ±1 °C überschreitet. Die NTC 10 kΩ@25°C messen.

Maßnahme: Den Sensor ersetzen → die gleitende Untergrenze zurücksetzen: R-404A bei 5 °C Umgebung → Untergrenze 10–11 bar(g); bei 25 °C → 16 bar(g).

VFD-Drehzahlsignal des Verflüssigerlüfters im offenen Stromkreis → der Lüfter läuft immer mit voller Drehzahl

Prüfen: Den analogen VFD-Ausgang 0–10V prüfen: eine Lüfterdrehzahl von 50 % bestätigen, wenn der Reglerausgang 5V beträgt. Die Durchgängigkeit des Signaldrahts messen.

Maßnahme: Den Signaldraht reparieren → die VFD-Min/Max-Frequenz zurücksetzen → die gleitenden Verflüssigungsdruckziele erneut bestätigen → die kW-Einsparungen prüfen.

Sollwert der gleitenden Untergrenze falsch eingegeben → keine Energieeinsparung

Prüfen: Den Verflüssigungsdruck bei 10 °C Umgebung prüfen — über 18 bar(g) bedeutet, dass das Gleiten nicht funktioniert. Die Reglerparameter überprüfen.

Maßnahme: Die gleitende Untergrenze korrekt zurücksetzen → den Hochdruckschalter-Sollwert mindestens 2 bar über dem minimalen Gleitziel einstellen.

Praxistipp

Bleibt der Verflüssigungsdruck bei 10 °C Umgebung über 18 bar(g) — wie im Sommer — funktioniert die schwebende Regelung überhaupt nicht.

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