R-Pro › Praxisfälle › Kaltwassersätze
Hochdruckanstieg durch Kältemittelüberfüllung
Wahrscheinliche Ursachen
Überfüllung während des Service ohne Wägung
Prüfen: Die Unterkühlung messen: Verflüssigerauslasstemp − Verflüssigungssättigungstemp (>10 °C = Überfüllung vermutet)
Maßnahme: Die Unterkühlung messen: Verflüssigerauslasstemp − Verflüssigungssättigungstemp (>10 °C = Überfüllung vermutet) → Das überschüssige Kältemittel mit einer Absauganlage absaugen → In kleinen Schritten absaugen, bis die Unterkühlung 5–8 °C erreicht → Auch die Überhitzung gleichzeitig prüfen (Bereich 5–10 °C).
Wiederholte Kältemittelzugaben ohne Nachverfolgung der vorherigen Füllungen
Prüfen: Das überschüssige Kältemittel mit einer Absauganlage absaugen
Maßnahme: Das überschüssige Kältemittel mit einer Absauganlage absaugen → In kleinen Schritten absaugen, bis die Unterkühlung 5–8 °C erreicht → Auch die Überhitzung gleichzeitig prüfen (Bereich 5–10 °C).
Eine Kältemittelüberfüllung flutet den Verflüssiger mit Flüssigkeit und erhöht den hochseitigen Druck. Das überschüssige Kältemittel absaugen. Kältemittel nicht in die Atmosphäre ablassen. Immer Rückgewinnungsausrüstung verwenden.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
R-Pro öffnen →Verwandte Fälle
- Niederdruck-(ND-)Auslösung des Kaltwassersatzes — Kältemittelmangel oder Expansionsventilfehler
- Prozesstemperatur nicht erreichbar — Kaltwassersatz-Sollwert nicht erreicht
- Verdichter reagiert trotz Startbefehl vom Bedienfeld nicht
- Öldruckauslösung / niedriger Ölstand
- Verschmutzung der Wasserverflüssigerrohre (ΔT >5 °C)
- Hochtemperaturauslösung des luftgekühlten Kaltwassersatzes (Umgebung >45 °C)