R-ProPraxisfälleKaltwassersätze

Sequenzsteuerungs-Ungleichgewicht mehrerer Kaltwassersätze — fehlgeschlagene Betriebsstunden-Rotation

Wahrscheinliche Ursachen

Dem BMS fehlt eine Rotationslogik basierend auf den kumulierten Betriebsstunden

Prüfen: Die kumulierten Betriebsstunden jedes Chillers prüfen — übersteigt die Abweichung 200 Stunden, wird die Rotation nicht durchgeführt. In der BMS-Sequenzlogik prüfen, ob Chiller Nr. 1 immer als feste Führungseinheit eingestellt ist.

Maßnahme: Eine automatische Rotationslogik im BMS basierend auf den kumulierten Stunden implementieren — die Führungseinheit automatisch umschalten, wenn der Unterschied 200 Stunden übersteigt. Ohne BMS die Führungseinheit monatlich manuell umschalten und die Betriebsstundenaufzeichnungen zurücksetzen.

Kaltwassersollwert-Temperaturvarianz zwischen Chillern — Lastungleichgewicht im Parallelbetrieb

Prüfen: Die tatsächliche Vorlauftemperatur jedes Chillers messen — gibt es eine Varianz wie Nr. 1 bei 5 °C und Nr. 2 bei 6 °C, konzentriert sich die Last auf den Chiller mit niedrigerer Temperatur. Die Öffnungen der Verteiler-Abzweigventile prüfen — bestätigen, dass alle Vor- und Rücklaufventile der Chiller auf 100 % Öffnung sind.

Maßnahme: Den Kaltwasser-Vorlauftemperatursollwert über alle Chiller vereinheitlichen — die Vorlauftemperaturvarianz im Parallelbetrieb auf ±0,5 °C halten. Die Sequenzschwellen zurücksetzen: Last ≥75 % → den nächsten Chiller starten; Last ≤45 % → eine Einheit stoppen (30 % Hysteresebband). Nach der Rotation bestätigen, dass der Strom der vorherigen Einheit = 0 A ist, bevor fortgefahren wird.

Praxistipp

Betriebsstundenunterschied ≥200 Stunden = sofort rotieren. Ohne GLT die Führungseinheit monatlich manuell umschalten, um ungleichmäßigen Verschleiß zu vermeiden.

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