R-ProPraxisfälleKaltwassersätze

Pendeln des VPF-Regelventils bei variablem Primärstrom — PID-Neuabstimmung und 40 % Mindestdurchfluss

Wahrscheinliche Ursachen

PID-Proportionalverstärkung (P) zu hoch — das Ventil oszilliert um ±20 %+ um den Sollwert

Prüfen: Den Ventilöffnungstrend (%) im BMS auf eine Oszillationswellenform prüfen — nach einer regelmäßigen Auf-Ab-Oszillation suchen. Die aktuelle P-Verstärkungseinstellung prüfen (normalerweise 0,5~2,0; über 3,0 ist übermäßig).

Maßnahme: Die P-Verstärkung um 20~30 % vom aktuellen Wert reduzieren → 10 Minuten beobachten → nimmt die Oszillationsamplitude ab, die I-Zeit um 1,5× verlängern. Die D-Verstärkung auf 0 zurücksetzen und nur mit P und I neu abstimmen — nach der Stabilisierung ein kleines D (0,1~0,3) hinzufügen. Die minimale Ventilöffnung auf eine Untergrenze von 10 % einstellen, um eine instabile Regelung bei geringer Öffnung zu verhindern.

Mindestdurchsatz des Verdampfers (40 % des Nennwerts) nicht eingestellt — Überkühlungs- und Pumprisiko

Prüfen: Den Mindestdurchsatz-Sollwert des Verdampfers im BMS prüfen — wenn nicht eingestellt oder 0, gefährlich. Den Nenndurchsatz des Verdampfers prüfen (z. B. Nennwert 500 LPM → muss mindestens 200 LPM halten).

Maßnahme: 40 % des Nenndurchsatzes des Verdampfers als harte BMS-Grenze eingeben (z. B. Nennwert 500 LPM → mindestens 200 LPM). Eine Ventilöffnung unter 5 % verbieten — eine Untergrenze bei mindestens 10 % einstellen. Übersteigt die Differenzdrucksensorverzögerung 1 Sekunde, den Sensor ersetzen oder die Filterkonstante anpassen.

Praxistipp

Erste Maßnahme beim Pendeln des VPF-Ventils: den P-Verstärkungsfaktor halbieren und eine harte 40-%-Mindestdurchfluss-Grenze setzen — diese zwei Schritte allein lösen 80 % der Fälle.

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