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Startfehler des Schneckenmotors
Wahrscheinliche Ursachen
Eisbrücke im Verdampfer (Übergefrieren)
Prüfen: Auf ein ungewöhnliches Geräusch hören und prüfen, ob der Motor beim Start dreht; den Verdampferzylinder auf ungewöhnliche Kältepunkte berühren.
Maßnahme: Den Strom trennen und bei Raumtemperatur auftauen lassen (4~6 Stunden); die Grundursache feststellen — Kältemittelüberfüllung oder Erntefehlfunktion.
Ausfall des Anlaufkondensators
Prüfen: Die Kondensatorkapazität messen — innerhalb ±10 % des Nennwerts = normal; Ablesung 0 oder übermäßig = defekt.
Maßnahme: Durch gleiche Kapazität (μF) und Nennspannung ersetzen; durch Messung des Anlaufstroms nach dem Austausch prüfen.
Getriebe festgefressen oder beschädigt
Prüfen: Die Schneckenwelle von Hand drehen — muss frei ohne Widerstand drehen; starker Widerstand oder festgefressen = Getriebeausfall.
Maßnahme: Lebensmittelechtes PTFE-Fett einspritzen; die Getriebebaugruppe bei ausbleibender Besserung ersetzen.
Auslösung des Überlastrelais (OL-Relais)
Prüfen: Die Reset-Taste des OL-Relais prüfen — bei Auslösung ragt die Taste heraus; den Nennstrom des Motors mit der OL-Einstellung vergleichen.
Maßnahme: Nach 5 Minuten Abkühlung zurücksetzen; ist die Grundursache ungelöst, treten wiederholte Auslösungen auf — zuerst Kondensator/Getriebe reparieren, dann neu starten.
Lagerschaden
Prüfen: Auf ein metallisches Schleifgeräusch oder eine Vibration während der Motordrehung hören; die Lagerbereichstemperatur messen — über 60 °C = beschädigt.
Maßnahme: Das Lager ersetzen (gleiche Spezifikation); war eine schlechte Schmierung die Ursache, einen periodischen Nachschmierplan festlegen.
Erste Prüfung bei Startfehler des Schneckenmotors: die Welle von Hand drehen — dreht nicht = Getriebe/Eisbrücke; dreht frei = Kondensator, dann Überlastrelais prüfen.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
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