R-ProPraxisfälleTransportkälte

Temperaturanstieg beim Wechsel in den Standby-Modus bei Motorstopp

Wahrscheinliche Ursachen

Landstromversorgung nicht angeschlossen oder Spannungsfehler

Prüfen: Den Standby-Stecker anschließen und die STANDBY-Anzeige am Regler prüfen — wenn abwesend, die Eingangsspannung messen (Drehstrom 380–480V).

Maßnahme: Das Stromkabel prüfen → die Spannung innerhalb ±10 % des Nennwerts prüfen → den ATS-Betrieb prüfen und die Umschaltung erneut versuchen.

Batterie entladen — DC-Betrieb ohne Standby-Stromversorgung unmöglich

Prüfen: 12V-Batteriespannung: ≥12,4V normal, <11,8V entladen — den Ladezustand nach Motorleerlauf prüfen.

Maßnahme: Die Batterie laden oder ersetzen → den Lichtmaschinenausgang 13,8–14,4V prüfen → Batterieprüfung alle 6 Monate.

Keine Vorkühlung durchgeführt — die Ladungstemperatur überschreitet die Toleranz bei Ankunft

Prüfen: Die Kastentemperaturaufzeichnung vor der Abfahrt prüfen — prüfen, ob der Kasten vor der Abfahrt 2–3 °C unter dem Sollwert war.

Maßnahme: Die Kühlung 1–2 Stunden vor der Abfahrt starten, um den Kasten vorzukühlen → die Ladung erst nach Erreichen des Sollwerts laden → die Beladungszeit minimieren.

Praxistipp

Weicht die Standby-Eingangsspannung mehr als ±10 % vom Nennwert ab, wird der Verdichtermotor überlastet — an Anlagen mit instabiler Stromversorgung einen Spannungsstabilisator empfehlen.

Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.

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