R-Pro › Praxisfälle › Kühltürme
Geräusch/Überhitzung des Lüftermotorlagers
Wahrscheinliche Ursachen
Fett in den Lagern erschöpft — längerer Betrieb ohne Schmierung
Prüfen: Die Außentemperatur des Lagers mit dem berührungslosen Thermometer messen — bei über 70 °C sofort stoppen; die Geräuschstufe prüfen (Quietschen→Mahlen→Klopfen).
Maßnahme: 3–5 g Fett am Schmiernippel hinzufügen und neu starten → besteht das Geräusch fort, den Motor demontieren und das Lager ersetzen (Originalspezifikation z. B. 6205-2RS) → durch einen wasserdichten IP55+-Motor ersetzen, verpflichtend.
Wassereintritt verursacht Rost im Inneren der Lager — feuchte Kühlturmumgebung
Prüfen: Das Lager demontieren und das Innere prüfen — brauner/oranger Rost = Austausch nötig; auf Dichtungsschaden prüfen.
Maßnahme: Das Innere reinigen, mit korrosionsbeständigem Fett füllen oder das Lager ersetzen → die Außenabdichtung verstärken (IP55+) → Schmierintervall: 3 Monate (feuchte Umgebung) oder 2.000 Stunden.
Das Lagergeräusch verschlimmert sich stufenweise: Quietschen → Mahlen → Klopfen. Behebt die Schmierung die Quietschstufe, lässt sich der Austausch vermeiden.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
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- Unzureichende Kühlleistung während der sommerlichen Hitzespitze
- Verschlechterung/Verstopfung der Füllkörper — reduzierte Wärmeaustauscheffizienz
- Verstopfung/Fehlausrichtung der Sprühdüsen — ungleichmäßige Wasserverteilung
- Unzureichender Lüfterluftstrom — Riemenschlupf / Fehleinstellung der Flügelanstellung
- Kalkablagerung Verflüssiger/Füllkörper — reduzierter Wärmeübergang
- Positiver Legionellen-Nachweis — Ausfall des Hygienemanagements