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COP-Abfall beim Heizen bei niedriger Außentemperatur (unter -10 °C)
Wahrscheinliche Ursachen
Der Verdampfungsdruck fällt übermäßig unter -10 °C
Prüfen: reduzierte Verdichtersaugdichte
Maßnahme: Den Saug-/Ausblasdruck und die Überhitzung gleichzeitig messen → mit den Auslegungsspezifikationen bei der Tieftemperatur-Nennleistung vergleichen.
Ansaugüberhitzung zu hoch (über 15 °C)
Prüfen: unzureichende Kältemittelzirkulation
Maßnahme: Das EEV-Öffnungsprotokoll prüfen → ist die Überhitzungsregelungsreaktion bei niedriger Temp verzögert, die Firmware aktualisieren oder einen manuellen Offset anwenden.
EEV-Steuerungslogik nicht für den Tieftemperaturbetrieb angepasst
Prüfen: Mit Instrumenten oder visuell prüfen
Maßnahme: Die Kältemittelfüllung prüfen: das Schauglas während des Betriebs bei -10 °C auf Blasen beobachten → bei Unzureichendheit nachfüllen.
Kältemittelfüllung nahe der Untergrenze
Prüfen: empfindlicher bei niedriger Temperatur
Maßnahme: Den Strom und die RPM des Außenlüfters messen → den Lüftermotor oder den Wechselrichter prüfen, wenn die Abweichung 10 % des Nennwerts überschreitet.
Drehzahlregelungsfehler des Außenlüfters
Prüfen: reduzierte Wärmerückgewinnung aus der Luft
Maßnahme: Den Tieftemperatur-Ausgangsgrenzparameter im Antrieb prüfen → auf den vom Hersteller empfohlenen Wert zurücksetzen.
Fällt der Saugdruck im Betrieb unter -10 °C unter 1,5 bar, die EEV-Öffnung manuell um 5–10 % erhöhen und eine sofortige COP-Verbesserung prüfen.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
R-Pro öffnen →Verwandte Fälle
- Unzureichende Frostschutzkonzentration im Erdreichkreis — Vereisung / schlechter Wärmeübergang
- Zulufttemperatur unter 40 °C beim Heizen
- Übermäßige Vereisung der Luft-Außeneinheit (Abtaufehler)
- Fehlfunktion der elektrischen Zusatzheizung (Backup-Heizung)
- Kältemittel-Unter-/Überfüllung — winterspezifische Symptome
- Kaltluftbeschwerde während des Umkehrzyklus-Abtauens