R-ProPraxisfälleTransportkälte

Schlechte Nachkühlung nach dem Abtauzyklus

Wahrscheinliche Ursachen

Die Überhitzung der Abtauheizung verformt die Verdampferlamellen — reduzierter Luftstrom

Prüfen: Die Verformung der Verdampferlamellen visuell prüfen → den Widerstand der Abtauheizung messen (auf Unterbrechung prüfen) → die Batterietemperaturaufzeichnungen vor/nach dem Abtauen vergleichen.

Maßnahme: Die verformten Lamellen richten (einen Lamellenkamm verwenden) → die Heizung bei Durchbrand ersetzen → prüfen, dass die Batterietemperatur nach dem Abtauen unter +10 °C fällt.

Schlechter Abtauablauf — die verstopfte Ablaufwanne verursacht wiederholtes Wiedergefrieren

Prüfen: Die Wasseransammlung in der Ablaufwanne nach dem Abtauen prüfen → das Heizkabel des Ablaufrohrs auf Brüche prüfen → den Ablauf auf eine Blockade prüfen.

Maßnahme: Die Ablaufwanne und das Ablaufrohr reinigen → das Heizkabel des Ablaufrohrs ersetzen → die Lüfterverzögerungszeit nach dem Abtauen prüfen (empfohlen: 2–5 Minuten).

Fehlfunktion des Abtauthermostats oder Ausfall des Abtautimers

Prüfen: Die Auslösetemperatur des Abtauthermostats prüfen: Abschaltung +10 bis +13 °C für Standardkühlung — defekt, wenn außerhalb des eingestellten Werts.

Maßnahme: Den Thermostat bei Defekt ersetzen → die Abtautimer-Einstellungen erneut prüfen (Zyklus und Dauer) → die Kältemittelfüllung prüfen, um eine Abkühlzeitanomalie zu identifizieren.

Praxistipp

Ist die Abkühlzeit nach dem Abtauen 30 % länger als bei früheren Zyklen, niedriges Kältemittel oder ein Isolierungsproblem verdächtigen — auch prüfen, ob die Abtauhäufigkeit im Betriebsprotokoll gestiegen ist.

Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.

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