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Kaltriss der Lötverbindung — Korrosion durch Flussmittelrückstände

Wahrscheinliche Ursachen

Flussmittel nach dem Löten nicht entfernt

Prüfen: Auf ein weißes/gelbes Pulver um die Verbindung prüfen (Boraxrückstand); alle Verbindungen mit dem Leckdetektor scannen.

Maßnahme: Die leckende Verbindung zerlegen → das alte Lot entfernen → bei 700~850 °C mit Stickstoffspülung (0,03 MPa) neu löten → das Flussmittel sofort abwischen → Stickstoff-Drucktest 600 kPa für 30 min.

Löttemperatur unzureichend (unter 700 °C)

Prüfen: Graues Pulver oder ungleichmäßige Lotfarbe (kein Silberglanz) an der Verbindung → unvollständige Verschmelzung; entfernen und die Bruchfläche prüfen.

Maßnahme: BCuP-5-Stäbe: selbstfließend — immer mit Stickstoffspülung verwenden. BAg-7-Stäbe: Flussmittel auftragen, ausreichend vorheizen → die Hitze halten, bis das Lot von selbst in die Verbindung fließt.

Keine Stickstoffspülung → innere Oxidation

Prüfen: Die Verbindung aufschneiden und auf schwarzen Oxidzunder an der Innenfläche prüfen; Kupferfarbe = keine Oxidation.

Maßnahme: Vor dem Löten Stickstoff bei 0,02~0,05 MPa durch das Rohr strömen lassen — während der gesamten Brennerarbeit aufrechterhalten; den Stickstoff nach vollständiger Abkühlung abstellen.

Praxistipp

Silberglanz des Zusatzwerkstoffs nach dem Löten = gut; graues Pulver = oxidiert, Nacharbeit nötig. Ohne Stickstoff verkohlt das Innere schwarz.

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