R-ProPraxisfälleBauteile

EEV-Überhitzungsfühler falsch platziert oder nicht isoliert → fehlerhafte SH-Messung

Wahrscheinliche Ursachen

Sensor in der Mitte des Verdampfers statt am Batterieauslass montiert → liest eine niedrigere SH als der tatsächliche Auslass

Prüfen: Die Sensorposition visuell prüfen — korrekte Stelle: oben an der horizontalen Sauleitung (10–2 Uhr), innerhalb von 5–15 cm des Verdampferauslasses.

Maßnahme: Den Sensor 5–15 cm nach dem Auslass oben an der horizontalen Leitung neu positionieren → fest klemmen → vollständig mit Isolierung umwickeln.

Sensorisolierung fehlt → Umgebungstemperatureinfluss → saisonale SH-Lesefehler

Prüfen: Die Sensorisolierung visuell prüfen; besonders prüfen, ob sich der SH-Wert nach einem Jahreszeitwechsel drastisch ändert.

Maßnahme: Den gesamten Sensor eng mit Armaflex oder PE-Schaumband umwickeln — mindestens 10 cm Abdeckung.

Korrosion des Verdrahtungssteckers oder erhöhter Kontaktwiderstand → Fehler des Temperatursensorsignals

Prüfen: Den Stecker abziehen und die Stiftoxidation visuell prüfen; den Kontaktwiderstand mit dem Multimeter messen (normal ≤1 Ω).

Maßnahme: Einen Kontaktreiniger auftragen → einen Isolationswiderstand ≥1 MΩ bestätigen → wieder anschließen → ist der Sensor am Lebensende, durch einen NTC/PT1000 gleicher Spezifikation ersetzen.

Praxistipp

Ohne Isolierung kann eine Umgebungsänderung von 1 °C die SH-Anzeige um bis zu 0,5 °C verschieben — bei den Saisonwechsel-Prüfungen immer die Fühlerisolierung prüfen.

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