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Übertemperatur der externen Motorwicklung beim offenen Antrieb — Auslösung des Thermoschutzes

Wahrscheinliche Ursachen

Die Speisespannungsunsymmetrie übersteigt 3 % — lokale Überhitzung in den Wicklungen

Prüfen: Die drei Phasenspannungen messen → Unsymmetrie = (max Abweichung/Durchschnittsspannung) × 100 %. Dem Versorger melden bei > 3 %. Ein Zangenthermometer am Motorgehäuse verwenden — die Ursache bei > 80 °C untersuchen (Klasse F max 155 °C).

Maßnahme: Die Spannungsunsymmetrie beheben (dem Versorger melden) → den Isolationswiderstand mit dem 500-V-Megohmmeter messen (Neuwicklung bei < 1 MΩ) → die Kühllüftergitter reinigen + 300 mm Abstand um den Motor sicherstellen → für VFD eine Mindestfrequenz ≥ 25 Hz halten.

Übermäßige Starthäufigkeit — mehr als 6 Starts pro Tag, Intervall unter 10 Minuten

Prüfen: Das Steuerprotokoll auf die tägliche Startzahl prüfen. Der wiederholte Einschaltstrom beim Start (5~7× Nennwert) ist die Hauptursache für den kumulativen thermischen Wicklungsschaden.

Maßnahme: Die Starts auf max 6 pro Tag begrenzen, Mindestintervall 10 Minuten. Einen Sanftanlasser oder Stern-Dreieck-Anlauf verwenden, um den Einschaltstrom zu reduzieren.

Praxistipp

Motorgehäuse bei 80 °C = zu heiß, um es 2 Sekunden zu halten. Schnelle Feldbeurteilung. Ein Isolationswiderstand unter 1 MΩ lässt sich oft durch Neuwicklung statt Austausch beheben, was Kosten spart.

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