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VFD-Mindestdrehzahl von Lüfter/Pumpe zu hoch eingestellt → übermäßiger Stromverbrauch
Wahrscheinliche Ursachen
VFD-Mindestfrequenzparameter zu hoch eingestellt (z. B. auf 40 Hz festgelegt)
Prüfen: bleibt bei 40 Hz auch bei 20 % Last und nutzt die quadratischen Drehmomenteigenschaften nicht
Maßnahme: Die VFD-Mindestfrequenz zurücksetzen: Zentrifugallüfter/-pumpen können typischerweise auf 20–25 Hz heruntergehen (zuerst prüfen, dass kein Pumpen auftritt), die Motorerwärmung überwachen.
Mindestdrehzahl hoch eingestellt, um den Mindestpumpendurchsatz zu garantieren, aber kein Bypassventil installiert
Prüfen: Mindestdrehzahl höher als nötig gehalten
Maßnahme: Ein Bypassventil installieren, dann die Mindestfrequenz auf 15–20 Hz senken — gleichzeitiger Rohrleitungsschutz und Energieeinsparung.
Prozessdurchflussbedarf falsch berechnet
Prüfen: liefert 20–30 % mehr Durchfluss als tatsächlich nötig
Maßnahme: Den gemessenen Durchfluss mit dem benötigten Durchfluss vergleichen: einen Durchflussmesser verwenden, um die tatsächliche Versorgung zu prüfen, bei Überschuss die Mindestfrequenz um 2–3 Hz auf einmal senken.
Mindestwert des VFD-Steuersignals (4–20 mA) falsch konfiguriert
Prüfen: gibt ≥50 % Drehzahl bei 4 mA aus
Maßnahme: Den Parameter der Untergrenzdrehzahl 4 mA prüfen und korrigieren: 4 mA → 0 Hz (Stopp) oder minimale Betriebs-Hz einstellen.
Im Mehrfach-Lüfter/Pumpen-Parallelbetrieb VFD nur auf eine Einheit angewendet, der Rest läuft mit fester Drehzahl
Prüfen: Gesamtenergieeinsparung halbiert
Maßnahme: Das Hinzufügen eines VFD zu den parallelen Lüftern/Pumpen erwägen: jährliche Einsparung pro Einheit (kWh) = (kW bei fester Drehzahl − durchschnittliche VFD-kW) × jährliche Betriebsstunden.
Das VFD-Minimum von 50 Hz auf 30 Hz zu senken reduziert die Leistung theoretisch auf (30/50)³ = 21,6 % — aber immer zuerst die Pumpgrenzen und die Motorkühlleistung prüfen.
Alle 565 Fälle laufen offline in R-Pro, dazu Fehlercodes von 62 Marken und P-T-Daten für 108 Kältemittel.
R-Pro öffnen →Verwandte Fälle
- Flüssiges Kältemittel gelangt in den Verdichter (gefluteter Start / Flüssigkeitsschlag)
- Verdichtermotor-Durchbrand / Erdschluss
- Hohe Verdichter-Druckgastemperatur (>107 °C Scroll, >120 °C Hubkolben)
- Rückwärtsdrehung des Scrollverdichters — Drehstrom-Fehlverdrahtung
- Verschleiß der Scroll-Spitzendichtungen — Verlust des volumetrischen Wirkungsgrads und verminderte Leistung
- Das Tellerventil des Scrolls schließt nicht — Rückwärtsdrehgeräusch nach dem Abschalten